Kundenstimmen

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„Unsere Kunden zeigen sich nicht nur hochzufrieden
mit unseren Reaktionszeiten und der hohen Lieferbereitschaft. Wir sparen als Unternehmen auch enorm viel Zeit.
Die höhere Effizienz stärkt uns im Wettbewerb.“
Harald Strobl,
kaufmännischer Leiter (CFO) bei Wiesauplast
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Logistik

Lagerverwaltung und Kommissionierung in Bestform

 

 

 

 

 

 

 

Kunden wie der Volkswagenkonzern knüpfen die Zusammenarbeit mit Zulieferern wie HBW-Gubesch an strenge Auflagen.

Mit der Branchenlösung COMPUTENZ Automotive und dem Logistikmodul COMPUTENZ Logistics lassen sich diese erfüllen.

Zugleich sinkt der Zeitaufwand drastisch. Dank der kompetenten Beratung von COMPUTENZ stärkte der Kunststoffverarbeiter seine Wettbewerbsposition in einem schlanken Projekt mit einer zukunftssicheren Lösung.

 

Der Kunde

„Wir geben Ihrer Idee Form“, lautet der Leitspruch der HBW-Gubesch Kunststoff- Engineering GmbH.

Das mittelständische, familiengeführte Unternehmen mit aktuell rund 500 Mitarbeitern betreibt über 50 Spritzgieß- und Thermoformmaschinen.

Von der ersten Idee bis zur Serienfertigung inklusive Oberflächenbearbeitung und der entsprechenden Verpackung reicht das Leistungsspektrum des Technologielieferanten.

International agierende Hersteller wie etwa der Volkswagenkonzern setzen die Bauteile des Kunststoffverarbeiters ein.

 

Die Ausgangslage

 

Rund 6.700 Paletten-Stellplätze beinhaltet das Lager von HBW-Gubesch. Bisher erfolgte die Bestandsführung des Leergutes durch eine optische „Inventur“ im Zwei-Stunden-Rhythmus.

Der Lagerleiter informierte die Lageristen per Kommissionier-Anweisung darüber, wo die benötigten Paletten zu finden waren. Allein schon die große Anzahl der Stellplätze sowie die Anforderungen der Hersteller veranlassten den Teilelieferanten, ein Logistiksystem einzuführen.

Das muss allerdings die Auflagen der Kunden erfüllen. So gibt der VW-Konzern vor, dass das ERP-System nur eine Warenentnahme nach FIFO zulässt. In den regelmäßigen Audits von Volkswagen muss HBW-Gubesch eine konsequente FIFO-Steuerung in der Logistik nachweisen. COMPUTENZ Logistics erfüllte eine wichtige Voraussetzung um das zu gewährleisten: die Bewegung der Teile in Ladungsträgern.

Auch die Investitionssicherheit einer Microsoft-Lösung sowie die Automotive- Kompetenz von COMPUTENZ sprachen für die Lösung.

Befreundet waren HBW (Heribert Böhm – Wilhelmsdorf) und die Modellbaufirma Gubesch Kunststoff Engineering schon immer. Im Jahr 2005 schlossen sie sich dann als HBW-Gubesch Kunststoff-Engineering GmbH zusammen.

Das fusionierte, bei Nürnberg ansässige Unternehmen ist bekannt für seine Technologiekomponenten „Made in Germany“. In den letzten Jahren formulierten die Kunden allerdings immer drängender ihren Wunsch, HBW-Gubesch möge mit seinen Innovationen und seinem technischen Know-how auch international Präsenz zeigen.

Um dafür gerüstet zu sein, stellte sich der Kunststoffverarbeiter in den Jahren 2012 und 2013 IT-seitig neu auf. „Heutzutage ist ein ERP System für Unternehmen wie Sauerstoff für den Menschen – unverzichtbar“, sagt Thomas Ellebracht, ERP Projektleiter bei HBW-Gubesch. Schließlich sind die Standards für Prozessqualität in der Automobilindustrie per se sehr hoch– und die Hersteller hängen die Latte jedes Jahr noch ein bisschen höher. „Ein ERP-System, das auf die Automotive-Anforderungen von Zulieferern zugeschnitten ist, erleichtert die Audits mit den OEMs enorm“, so Gesamtprojektleiter Veit Stößel, zuständig für das Supply Chain Management bei dem Kunststoffverarbeiter.

 

Branchenlösung mit starkem Logistikmodul

 

Die VW-Gruppe zählt zu den Großkunden von HBW-Gubesch. Das Unternehmen beliefert den Konzern mit oberflächendekorierten Kunststoffteilen für mehrere Fahrzeugmodelle und Ausstattungsvarianten. Dabei muss nicht nur die Produkt-, sondern auch die Prozessqualität stimmen. VW prüft vor allem die Lagerlogistik besonders kritisch. Die Vorgabe, die Warenentnahme ausschließlich nach dem FIFO Prinzip zu steuern, gilt es unbedingt einzuhalten. Ein K.O.- Kriterium für die Wahl des ERP-Systems mit einem starken, integrierten Logistikmodul war daher, dass die Bestandsführung in Ladungsträgern abgebildet wird. Unter anderem prüfte das Unternehmen dazu im Jahr 2012 die Systemlösungen des Sindelfinger Softwarehauses COMPUTENZ. Das Ergebnis: COMPUTENZ Logistics und die auf Microsoft Dynamics NAV basierenden Branchenlösung COMPUTENZ Automotive deckten sämtliche Anforderungen voll ab.

Nachdem die Entscheidung getroffen war, ging es gleich an die Umsetzung. Veit Stößel:„Wir haben angefangen und im täglichen Einsatz geprüft, was das System kann.“ Dank eines zentralen internen Änderungsmanagements ließ sich das System zügig an die Anforderungen des Zulieferers anpassen. „Dabei sprach durchaus für COMPUTENZ, dass die Berater nicht jeden Änderungswunsch sofort umgesetzt haben. Sie behielten stets unser Ziel im Auge: ein zukunftsfähiges Gesamtsystem“, so Veit Stößel. Die Umstellung der Bestandsführung von Artikeln auf Ladungsträger erforderte von der gesamten Belegschaft, erst einmal umzudenken. Labels müssen gedruckt werden, Änderungen von Bestandsdaten müssen in Echtzeit mittels mobiler Scanner in das ERP System übertragen werden. Die Lagermitarbeiter mussten sich damit vertraut machen und geschult werden. Das Management hatte Prozesse zu analysieren und restriktiv zu handhaben. „Die Entscheidung leuchtete nicht allen Anwendern im ersten Schritt ein“, so Thomas Ellebracht, „aber sie haben sich daran gewöhnt und sehen nun deutlicher die Vorteile.“

Veit Stößel: „Wir haben Wert daraufgelegt, das Personal gut zu schulen. Wir haben die neuen‘ Logistikprozesse ausführlich erklärt und so die Mitarbeiter mitgenommen.“ Heute führt das System die Lagerarbeiter mit Material-Transport-Aufträgen über das Scanner-Display.

Aktuelle Bestandsinformationen rufen die Mitarbeiter im ERP-System ab.

 

Immense Zeitersparnis im Lager

 

Insgesamt konnte HBW-Gubesch die Effizienz der Logistikprozesse deutlich steigern. Der Zeitaufwand für die Kommissionierung mit Scannern sank von einem ganzen Tag mit dem Altsystem auf heute zwei Stunden. Auf Knopfdruck gibt die Systemlösung den Lagerwert aus. Früher ließ sich dieser nur über eine Inventur ermitteln. Auch die Inventur der ca. 68.000 bestückten Ladungsträger selbst beansprucht nun deutlich weniger Ressourcen. Was früher die Arbeit von drei Tagen war, ist nun in der Hälfte der Zeit erledigt – bei gleichem Personaleinsatz. Während der Ladungsträger gescannt und das Ergebnis der manuellen Zählung eingegeben wird, prüft das System, ob der Bestand übereinstimmt. Ist alles in Ordnung, schließt der Lagerist den Vorgang ab, indem er das Ergebnis bestätigt.

IT-Leiter Alexander Härter empfiehlt, die Scanner dem Einsatzgebiet entsprechend auszuwählen. Im Lager eines Produktionsunternehmens mit vielen Bewegungen und im permanenten Einsatz bewähren sich robuste Geräte. Im Sinne einer nachhaltigen Investition,lohne es sich durchaus, dafür ein bisschen mehr auszugeben. Wer an der falschen Stelle spare, so der IT-Leiter, zahle am Ende schlimmstenfalls doppelt. Veit Stößel: „Wir erwarten eine umfassende Unterstützung und folgen gerne den Empfehlungen von erfahrenen Experten. Die Berater von COMPUTENZ haben uns sehr gut betreut.“

 

Kompetente Berater, zukunftssichere Lösung

 

Thomas Ellebracht ergänzt: „Die Systeme sind heute vergleichbar. Wichtig ist neben der Investitionssicherheit die Reaktionsgeschwindigkeit des ERP-Einführungspartners.“ Letztere stellten die Berater über die gesamte Projektlaufzeit unter Beweis. Die Investitionssicherheit ist auch deshalb gegeben, weil COMPUTENZ Automotive neben den Logistikprozessen sämtliche weitere Branchenanforderungen abdeckt:

• Liefer-und Feinabrufe

• Rechnungs-DFÜ

• Konsi-Lager

• eingehende und ausgehende Lieferabrufe im Einkauf

• Beistellungen bei Fremdarbeiten

 

Inhaber Michael Lehner bringt das Ergebnis auf den Punkt: „Transparenz auf Knopfdruck bis in die integrierte Finanzbuchhaltung.“ Veit Stößel ergänzt: „ERP Systeme helfen, Abläufe zu straffen, die Organisation schlanker zu machen. Allerdings geschieht das nicht innerhalb eines Jahres. Der Return on Invest sollte daher nicht zu knapp angesetzt sein.“ Vielmehr sieht das Management das Projekt als eine Investition in die Zukunft: Für die nächsten 20 bis 30 Jahre sei man mit Dynamics NAV und den Logistik und Automotive Modulen von COMPUTENZ bestens gerüstet.

 

Der Projekterfolg

 

Mit COMPUTENZ Logistics, kombiniert mit der Branchenlösung COMPUTENZ Automotive, straffte HBW-Gubesch die Logistikprozesse. Benötigte das Altsystem für das Kommissionieren mit Scannern einen ganzen Arbeitstag, ist es heute in zwei Stunden erledigt.

Zudem schaffen die COMPUTENZ-Systeme betriebswirtschaftliche Transparenz und erhöhen die Planungssicherheit: Der Lagerwert lässt sich auf Knopfdruck bestimmen.

 
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