Unsere Einführungsmethode für Softwareprojekte

 

Ein Marathon besteht aus vielen Sprints

Viele Sprints ergeben einen Marathon? Wenn Sie selbst Läufer sind, müssen Sie bei dieser Aussage ein Auge zudrücken, aber um den Sport geht es uns hier nicht – sondern um Ihr Softwareprojekt. Und das gestalten wir auf den ersten Blick paradox: Wir kombinieren das Beste aus zwei miteinander scheinbar unvereinbaren Vorgehensweisen: das Wasserfallmodell und die agile Vorgehensweise Scrum.

 

Er kam, sah und siegte – das Ideal des Wasserfallmodells

Die Idee ist gut und erweist sich seit Jahrzehnten als praxistauglich: Ein Projekt wird detailliert geplant und dann Stufe für Stufe abgearbeitet. Am Ende läuft die Software so, wie es sich das Management im Unternehmen vorgestellt hat, und bildet sämtliche Abläufe wie gewünscht ab. Aber: Über die lange Strecke vom Projektstart bis zum Going live können unvorhergesehene Hindernisse auftreten, neue Ideen entstehen, Aufwände geraten in den Blick, die zu Beginn nicht zu kalkulieren waren. Als so sicher, wie es bei Vertragsabschluss den Eindruck erweckt, erweist sich das Wasserfallprojekt also nicht. Schlimmstenfalls entspricht das Ergebnis nicht Ihren Erwartungen und es entstehen hohe Zusatzkosten, um vor der Projektabnahme das Ergebnis noch einmal zu ändern oder Fehler auszugleichen. Hinzu kommt ein immenser Zeitverlust, weil erst mit großer Verzögerung auf falsche „Weichenstellungen“ reagiert wird.

 

Scrum – langer Atem für viele Sprints

Anders als beim Wasserfallmodell werden bei Scrum-Projekten die konkreten Anforderungen an die Entwicklung erst sukzessive formuliert. Das Projektteam, bestehend aus Unternehmensvertretern und dem externen Entwicklerteam, schließen sich regelmäßig kurz, und arbeiten in überschaubaren Etappen granulare Aufgaben ab. Die Etappen, Sprints, dauern in der Regel zwischen einer und vier Wochen. Wie bei anderen Vorgehensweisen – etwa dem Wasserfall –wird das Projektziel gleich am Anfang klar beschrieben und jeder einzelne Teilschritt bezieht sich auf das angestrebte Endergebnis.

 

Hürden leichter nehmen mit Scrum

Nicht in jedem Unternehmen ist es üblich und angemessen, viele Anwender in die Projektentwicklung einzubeziehen. Das klassische Scrummodell sieht tägliche Treffen, Scrums, vor. Mittelständischen Unternehmen fehlen oft die Kapazitäten, um Mitarbeiter für diese agile Vorgehensweise abzustellen. Außerdem kann der Auftraggeber den Verlauf des Projekts weniger gut planen. Durch die größere Eigendynamik gestaltet sich die Erfolgsmessung schwieriger. Deshalb setzt COMPUTENZ Einführungsprojekte nach dem Wasserfallprinzip auf mit Pflichten- und Lastenheft, einem klar definierten Zeit- und Kostenrahmen. Um aber der Gefahr zu entgehen, sich im Laufe des Projekts vom eigentlichen Ziel und den Vorstellungen des Kunden zu entfernen, beziehen wir einige Scrum-Elemente ein.

 

Staffellauf zum Projektziel

So tauschen wir uns regelmäßig mit unseren Kunden aus und holen ihr Feedback zu jedem Entwicklungsschritt ein. Kurze Releasezyklen im Rahmen der Implementierung ermöglichen den Anwendern, das Softwaresystem früh zu testen. Ihre Rückmeldung fließt in die weitere Entwicklung ein und sie können sich langsam an die neue Arbeitsumgebung gewöhnen. Wir öffnen also die klassische, hierarchische Projektstruktur für Anpassungen und Änderungen der Software in jeder Entwicklungsphase. Diese Flexibilität kombinieren wir jedoch nach wie vor mit einer Struktur, die Sicherheit bietet. Indem COMPUTENZ mit seinen Kunden „Hand in Hand“ arbeitet, erreichen wir auf geradem Weg das gemeinsame Ziel.

 

Sie sind der Process Owner!

In welcher Ausprägung wir beide Vorgehensweisen miteinander kombinieren, bestimmen letztlich unsere Kunden und die jeweilige Unternehmenskultur. Wichtig für Sie zu wissen: Mit COMPUTENZ haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der nicht nur Branchenkompetenz und Software-Know-how verbindet, sondern auch das eigene Vorgehen kritisch reflektiert. Welche Ergebnisse wir auf diese Weise gemeinsam realisieren können, besprechen wir am besten persönlich.